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Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD)

Oranienburger Str. 17, 10178 Berlin
Deutschland
Telefon +49 30 28885959
Fax +49 30 28885915
vkdgs@vkd-online.de

Ansprechpartner

Dr. Josef Düllings

Präsident

Telefon
030 28 88 59 11

E-Mail
vkdgs@vkd-online.de

Dr. Falko Milski

Pressesprecher

Telefon
030 28 88 59 11

E-Mail
vkdgs@vkd-online.de

Dr. Jens-Uwe Schreck

Geschäftsführer

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030 28 88 59 14

E-Mail
j.schreck@vkd-online.de

Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) e.V.

Geschäftsstelle

Telefon
030 28 88 59 11

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Besuchen Sie uns!

Noch offen / NN

16.11.2020

Thema

ganztägig

43. Deutscher Krankenhaustag

Der 43. Deutsche Krankenhaustag findet zeitgleich mit der virtuellen Medica 2020 vom 16. November – 19. November 2020 LIVE und ON DEMAND unter dem Generalthema „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“ statt.

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17.11.2020

Thema

ganztägig

43. Deutscher Krankenhaustag

Der 43. Deutsche Krankenhaustag findet zeitgleich mit der virtuellen Medica 2020 vom 16. November – 19. November 2020 LIVE und ON DEMAND unter dem Generalthema „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“ statt.

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18.11.2020

Thema

ganztägig

43. Deutscher Krankenhaustag

Der 43. Deutsche Krankenhaustag findet zeitgleich mit der virtuellen Medica 2020 vom 16. November – 19. November 2020 LIVE und ON DEMAND unter dem Generalthema „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“ statt.

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19.11.2020

Thema

ganztägig

43. Deutscher Krankenhaustag

Der 43. Deutsche Krankenhaustag findet zeitgleich mit der virtuellen Medica 2020 vom 16. November – 19. November 2020 LIVE und ON DEMAND unter dem Generalthema „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“ statt.

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Unser Angebot

Produktkategorien

  • 07  Medizinische Dienstleistungen und Verlagserzeugnisse
  • 07.08  Verbände und Organisationen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Mitgliedschaft im VKD e.V.

Die Mitgliedschaft können Führungskräfte der obersten Managementebene, Führungskräfte des oberen Managements mit wirtschaftlicher Verantwortung sowie Nachwuchskräfte (auf Vorschlag eines Mitglieds des VKD) aus Krankenhäusern, MVZ an Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen und Persönlichkeiten aus dem Gesundheitssektor erwerben.

8 gut Gründe für eine Mitgliedschaft im VKD

  1. Integration in das Netzwerk Gesundheitswirtschaft (bestehend aus Politik, Industrie, Partner und Verbände),
  2. Mitgestalten gesundheitspolitischer Konzepte (persönlicher Austausch mit der Politik z. B. über unseren Dialogabend),
  3. Persönlicher Austausch (im Rahmen unserer Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und Fachgruppenebene),
  4. Förderung des Managementnachwuchses (Mitgliedschaft für Nachwuchskräfte für einen verminderten Jahresbeitrag),
  5. Kooperationen mit wichtigen Partnern aus der Gesundheitswirtschaft (z.B. mit der Entscheiderfabrik die sich dem Thema Digitalisierung in Krankenhäusern widmet),
  6. Fort- und Weiterbildung (z. B. der universitäre Studiengang „Health Care Management“ an der SMBS),
  7. Kostenlose Rechtsberatung durch den Verband Die Führungskräfte,
  8. Sonderkonditionen für eine Unfall- und Rechtsschutzversicherung über die Ecclesia Versicherungsgesellschaft.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen weitere Vorteile von denen Sie profitieren können:

  • MasterCard Gold: Alle Mitglieder des VKD und deren Partner können mit der neuen Verbandskreditkarte weltweit gebührenfrei bargeldlos bezahlen.
  • Prüfgemeinschaft für Kliniken und Krankenhäuser über die AuraSec GmbH für die Durchführung dieser Datenschutz- und Informationssicherheitsprüfungen.
  • E-Learning für Hygiene und Pflichtunterweisungen für die gesamte Belegschaft über die Firma meduplus.
  • Hotelsonderraten in verschiedenen Hotels in ganz Deutschland: Nutzen Sie als VKD-Mitglied eine bevorzugte Behandlung bei der Reservierung.
  • Jährliche Umfragen zur Lage der Krankenhäuser und Gehalts- und Arbeitszeitumfrage in Kooperation mit dem Verband Die Führungskräfte.
  • Jährlich erhalten Sie zwei Rundschreiben mit allen wichtigen Informationen rund um die Verbandsarbeit und wichtigen Terminen. 
  • Sie erhalten den jährlichen Geschäftsbericht und die jährliche Publikation "VKD-Praxisberichte zu aktuellen Fragen des Krankenhausmanagements".
Unser Verband ist praxisnah, innovativ und dynamisch. Er ist stark durch das Engagement unserer Mitglieder. Um auch weiterhin so lebendig zu bleiben brauchen wir – genau wie das Gesundheitswesen – immer wieder neue Impulse durch neue Mitglieder, auch durch Nachwuchskräfte.

Wir freuen uns auf Sie!

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Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Monate, die es in sich hatten – VKD-Praxisberichte 2020 erschienen

Corona als großes Thema – die alten Brandherde schwelen aber weiter

Die Zahlen steigen wieder – die zweite Wellte der Corona-Pandemie scheint anzurollen.  „Wir in den Krankenhäusern sind bereit und in der Lage, die notwendigen Kapazitäten dafür wieder hochzufahren“, sagt VKD-Präsident Dr. Josef Düllings. Im aktuellen Interview der gerade erschienenen VKD-Praxisberichte 2020 warnt er aber auch: „Corona ist das große Thema – aber darunter schwelen die Brandherde weiter“ – Probleme, die zum Teil seit Jahren nicht gelöst wurden.

Die aktuellen Berichte aus der Krankenhauspraxis beschäftigen sich in diesem Jahr mit nur einem Schwerpunktthema: der Corona-Pandemie. Wie haben Führungskräfte und Mitarbeiter die Monate seit März erlebt? Die Autoren und Autorinnen berichten über ihre Erfahrungen, Erkenntnisse, Innovationen, über schnell gebildete Netzwerke, ein großes Engagement, von hohem Berufsethos geprägte Bereitschaft der Mitarbeiter, aber auch über die zum Teil sehr unterschiedliche Situation in psychiatrischen Krankenhäusern, Rehakliniken und in der Altenpflege. Natürlich spielt die Digitalisierung eine Rolle in den Berichten. Wichtig ebenfalls: Wie funktioniert Führung in Krisenzeiten – doch eher hierarchisch oder agil? Vielleicht lässt sich beides vereinen? Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegeverantwortlicher der Bundesregierung, betont das Arbeiten in interprofessionellen Teams, auf Augenhöhe, als eine wichtige Erkenntnis aus der Pandemie.

Dr. Matthias Geiser, Geschäftsführer des Schwarzwald-Baar Klinikums, schreibt: „Kein Heldenepos – viele Beteiligte haben zur Bewältigung der Krise beigetragen“ Er vermerkt allerdings ebenfalls, das medizinische Outcome sei gut, die wirtschaftlichen Kerben dagegen seien tief und nachhaltend.

Die Erfahrungen, Lernprozesse und Entwicklungen der letzten Monate werden auch in der Zukunft die Arbeit in den Krankenhäusern beeinflussen. Ob sie auch der Politik Denkanstöße für gesundheitspolitische Entscheidungen geben werden, kann man hoffen, wobei die jüngste Verordnung zur Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen nicht unbedingt dafür spricht, dass eventuell gewonnene Erkenntnisse bei allen tatsächlich nachhaltig wirken. Corona hat in diesem Jahr nicht nur die seit Jahren schwelenden Brandherde überdeckt. Sie sind dadurch auch weiter verschärft worden.

Die VKD-Praxisberichte 2020 stehen Ihnen online im internen Mitgliederbereich auf www.vkd-online.de zur Verfügung.

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Produktkategorie: Verbände und Organisationen

Partner im Netzwerk Gesundheitswirtschaft

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Firmennews

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20.10.2020

Medica und Krankenhaustag - virtuell dabei sein!

Konferenzthema: „Postpandemische Perspektiven für die Krankenhäuser“

In knapp vier Wochen öffnet die weltweit führende Informations- und Kommunikationsplattform für die Medizintechnik-Branche und deren Zulieferer, die Medica in Düsseldorf, ihre Tore – virtuelle Tore. Der Verband der Krankenhausdirektoren ist auch in diesem Jahr wieder dabei – natürlich ebenfalls ganz anders als sonst, aber dennoch absolut präsent: „Wir begrüßen als Programmpartner der virtual.Medica unsere Mitglieder, Partner und Gäste an unserem virtuellen Stand und präsentieren dort den VKD mit allen seinen Angeboten“, kündigt VKD-Geschäftsführer Dr. Jens-Uwe Schreck an.

Informiert wird über den VKD selbst, seine Positionen zu den aktuellen Herausforderungen und Problemen für die Gesundheitsversorgung, die Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeheime, über das Fortbildungsangebot des VKD in Kooperation mit der SMBS Salzburg, über gemeinsame Veranstaltungen mit dem Deutschen Krankenhausinstitut (DKI), über bereits geplante Veranstaltungen im kommenden Jahr. Blättern kann man in den ebenfalls online verfügbaren Praxisberichten 2020 des Verbandes, die sich mit Erfahrungen, Aktionen und Schlussfolgerungen aus der Bewältigung der ersten Corona-Welle in Krankenhäusern, Rehakliniken und in der Altenpflege beschäftigen.

Als einer der drei Träger der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK) ist der VKD auch Mitveranstalter des diesjährigen 43. Deutschen Krankenhaustages, der sich ab 16. November mit den „Postpandemischen Perspektiven für die Krankenhäuser“ beschäftigt. Die einzelnen Veranstaltungen sind live und on demand verfügbar. Wie in jedem Jahr wird dabei der erste Konferenztag vor allem ein Tag krankenhauspolitischer Botschaften sein, in deren Rahmen auch die Stimme der kaufmännischen Führungskräfte der Krankenhäuser – der Mitglieder des VKD – artikuliert werden wird. VKD-Präsident Dr. Josef Düllings wird in seinem Statement zur Kongresseröffnung nicht nur die Erfahrungen aus der Bewältigung der Corona-Krise durch die Krankenhäuser thematisieren, sondern auch angesichts der aktuellen Lage entsprechende Erwartungen an die Politik mit Blick auf die kommenden zwei Jahre deutlich machen.

VKD-Mitglieder, Partner und alle interessierten Gäste erreichen uns vom 16. bis zum 19. November unter https://virtual.medica.de im Exhibition Space. Das Konferenz- und Forenprogramm ist in der Conference Area aufrufbar. Der dritte große Bereich der Medica ist die Networking Plaza. Das Programm des 43. Deutschen Krankenhaustages finden Sie unter www.deutscher-krankenhaustag.de.

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15.10.2020

VKD: Der Blick auf Infektionsprävention genügt nicht

Die Kliniken müssen zügig entlastet und dürfen nicht zusätzlich belastet werden

Von Tag zu Tag steigt derzeit die Zahl der positiv auf Corona getesteten Menschen in Deutschland. Damit nimmt auch die Zahl derjenigen zu, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. „Wir erwarten, dass die Politik jetzt nicht nur die Infektionsprävention im Blick hat. Ebenso wichtig ist es, die Erfahrungen der vergangenen Monate zu nutzen und die Kliniken rechtzeitig wieder zu entlasten“ erklärt der Pressesprecher des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Dr. Falko Milski.

Diese Forderung bekräftigten gestern auch die Mitglieder des VKD-Fachausschusses für Betriebswirtschaft, die in einer Videokonferenz u.a. über die Lage der Krankenhäuser nach der ersten Pandemiewelle und die Lehren daraus für die jetzt offensichtlich anrollende zweite Welle berieten.

„Von unserer Seite her sind wir vorbereitet, Kapazitäten erneut hochzufahren. Die Politik von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn allerdings konterkariert das“, konstatiert er. So sei es völlig unverständlich, dass er in wenigen Tagen eine Verordnung zur Erweiterung der Pflegepersonaluntergrenzen erlassen will – wohl wissend, dass damit ein flexibler Personaleinsatz gerade in einer Pandemie nicht mehr im oft notwendigen Maße möglich ist. „Diese Verordnung darf nicht in Kraft treten. Auch die inzwischen wieder geltenden Untergrenzen für vier sensitive Bereiche müssen, wie im Frühjahr, erneut ausgesetzt werden. Alles andere wäre höchst fahrlässig“, so der Pressesprecher.

Der Verband fordert außerdem, die Freihaltepauschale für Corona-Patienten wieder in Kraft zu setzen, weil die Krankenhäuser nur so wirtschaftlich einigermaßen durch diese schwierige Zeit kommen können, die sicherlich bis weit in das nächste Jahr andauern werde.

Zwar gebe es mit dem Krankenhauszukunftsgesetz eine Kompensation, die von den Krankenhäusern mit den Kassen verhandelt werden kann. Was im kommenden Jahr passiert, ist allerdings offen. Die Krankenhäuser und auch die ebenfalls betroffenen Rehakliniken vertrauen daher auf die Zusage der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten vom März dieses Jahres, dass die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise ausgeglichen werden. Diese Folgen resultieren vor allem aus der Aufforderung der Politik, Leistungen abzusenken und planbare Behandlungen zu verschieben. Mit dem COVID19-Krankenhausentlastungsgesetz hatte die Politik im März darauf reagiert und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekräftigte in einer Presseerklärung am 27. März: „Deswegen kompensieren wir Einnahmeausfälle, bauen Bürokratie ab und setzen Sanktionen aus. Und wir sorgen dafür, dass wir schneller in epidemischen Lagen reagieren können.“ Eine solche Lage besteht noch immer, ja, sie verschärft sich gerade wieder, so der VKD.

Wichtig sei daher aber ebenfalls, dass die Krankenkassen weiterhin die in den ersten Pandemiemonaten festgesetzte Zahlungsfrist von fünf Tagen für die Leistungen der Krankenhäuser einhalten. Das sollte grundsätzlich über die Pandemie hinaus Geltung haben, damit die zum Teil wochenlangen Verzögerungen endlich der Vergangenheit angehören.

Dr. Falko Milski: „Wir können gut durch diese zweite Welle kommen. Dazu gehört aber zwingend, dass die Politik in Bund und Ländern die Krankenhäuser, Rehakliniken und Altenpflegeheime mit entsprechenden Maßnahmen unterstützt – und zwar sehr zügig.“ 

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14.10.2020

Angebote für VKD-Mitglieder

Wir informieren Sie an dieser Stelle über Vereinbarungen des VKD mit anderen Verbänden oder speziellen Angeboten von denen Sie als Mitglied des VKD profitieren können. Für weitere Informationen loggen Sie sich bitte in den Mitgliederbreich* ein.

  • Unfallversicherung für VKD-Mitglieder und Angehörige und Top-Manager-Rechtsschutzversicherung über die Ecclesia Gruppe.
  • Rechtsberatung über den Verband Die Führungskräfte.
  • Die Universitären Ausbildungen im Health Care Management an der Universität Salzburg
  • MasterCard Gold: Alle Mitglieder des VKD und deren Partner können mit der Verbandskreditkarte weltweit gebührenfrei bargeldlos bezahlen.
  • SIXT ist neuer Partner des VKD - sparen Sie bis zu 25% auf Ihre nächste Anmietung.
  • Prüfgemeinschaft für Kliniken über die AuraSec GmbH für die Durchführung von Datenschutz- und Informationssicherheitsprüfungen.
  • E-Learning für Hygiene und Pflichtunterweisungen für Ihre gesamte Belegschaft über die Firma meduplus.
  • Hotelsonderraten in verschiedenen Hotels in ganz Deutschland: Nutzen Sie als VKD-Mitglied eine bevorzugte Behandlung bei der Reservierung und profitieren Sie von Rabatten.
  • Über die VKD-Eventplattform können Sie als VKD-Mitglied auf vergünstigte Event- und Kulturhighlights auch in Ihrer unmittelbaren Nähe zugreifen.
  • Jährliche Umfragen zur Lage der Krankenhäuser und Gehalts- und Arbeitszeitumfrage in Kooperation mit dem Verband Die Führungskräfte.
  • Jährlich erhalten Sie zwei Rundschreiben mit allen wichtigen Informationen rund um die Verbandsarbeit und wichtigen Terminen. Das Rundschreiben 2/2020 wird erstmals papierlos erscheinen und wird Ihnen per E-Mail zugestellt. 
  • Sie erhalten den jährlichen Geschäftsbericht und die jährliche Publikation "VKD-Praxisberichte zu aktuellen Fragen des Krankenhausmanagements".

* Ihre Zugangsdaten setzen sich wie folgt zusammen: Benutzer: die ersten beiden Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamens kleingeschrieben und Ihre sechsstellige Mitgliedsnummer; Passwort: Ihre sechsstellige Mitgliedsnummer; 

Beispiel: Max Mustermann, Mitglieds-Nr. 012345: Benutzer: mu012345, Passwort: 012345

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07.10.2020

DRG-System auf den Prüfstand – Jetzt!

VKD: Ein Neustart des Finanzierungssystems für die Krankenhäuser kann nicht bis nach der Bundestagswahl warten

Mittlerweile häufen sich Berichte und Einschätzungen renommierter Forschungseinrichtungen zu einer drohenden Insolvenzwelle der Krankenhäuser. In einer gestern veröffentlichten Studie warnt nun auch das RWI davor. Die Ausfallwahrscheinlichkeit der Krankenhäuser ist danach auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren geklettert. Der VKD hatte bereits seit 2017 wiederholt auf diese systembedingten Tendenzen hingewiesen. Laut RWI sei spätestens 2022 nach der Bundestagswahl mit massiven finanziellen Belastungen der Krankenhäuser zu rechnen, die viele nicht mehr auffangen könnten.

Aus Sicht des VKD ist der von Bundespolitik und Krankenkassen aktiv sowie von den Ländern passiv beschrittene Weg einer kalten Strukturbereinigung eine Sackgasse. Diese führe am Ende zu einer Verschlechterung der Versorgungsqualität für die Bürger, da die entstehenden Kollateralschäden keiner Planungslogik folgten. Notwendig sei ein Neustart des Finanzierungssystems der Krankenhäuser, der nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden dürfe.

Im aktuellen Interview der demnächst erscheinenden Praxisberichte 2020 des VKD verweist Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes, darauf, dass viele, inzwischen wohl die meisten Kliniken große wirtschaftliche Sorgen drücken. Seit Jahren fordert der VKD, das Finanzierungssystem neu aufzustellen, weil ein großer Teil der Krankenhäuser damit nicht leistungsgerecht vergütet wird.

Im DRG-System seien keine Investitionen einkalkuliert, da dieser Teil den Ländern obliege. Trotz einer klaren gesetzlichen Regelung sei eine Unterfinanzierung allein in diesem Bereich von jährlich über vier Mrd. Euro festzustellen - eine Lücke, die schon seit längerem nicht mehr geschlossen werden könne.

Dr. Düllings: „Es ist doch nicht als normal anzusehen, dass neben der Unterfinanzierung der Investitionen auch noch im Vergütungssystem Leistungen – hochwertige Leistungen – schon systembedingt niemals voll bezahlt werden, dass an allen Ecken und Enden gekürzt wird mit zahlreichen Zwangsrabatten, insbesondere auch durch die MDK-Rabattierung nach Aktenlage für erbrachte Leistungen, die aus dem niedergelassenen Bereich an die Krankenhäuser verwiesen werden. Die sogenannte duale Finanzierung muss in ihren Wechselwirkungen gesehen und neu justiert werden. Beides zusammen hat in der aktuellen Konstellation zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Verwerfungen geführt.“

„Ein solches kompliziertes System lässt sich aber nicht von heute auf morgen verändern. Deshalb kann damit auch nicht, wie es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn offenbar möchte, bis nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr gewartet werden“, so der VKD-Präsident. „Wie viele Krankenhäuser werden bis dahin – noch dazu nach wie vor unter Corona-Auflagen – wirtschaftlich am Boden sein? Wir verlieren wertvolle Zeit für eine Aufgabe, bei der es um den Bestand unserer im internationalen Vergleich hervorragenden, flächendeckenden Gesundheitsversorgung geht, die von den Krankenhäusern trotz steigender Defizite aufrechterhalten wird. Wir möchten nicht, dass die RWI-Studie Realität wird.“

Der VKD erwarte, dass über die Entwicklung eines auch von vielen Politikern in Bund und Ländern geforderten neuen Finanzierungssystems für die Krankenhäuser zügig beraten und entschieden wird, damit wir auch künftig noch eine funktionierende flächendeckende Krankenhausversorgung als Anker der Gesundheitsversorgung insgesamt für die Bürger anbieten können. Bürgerinnen und Bürger sind letztlich auch die, die unsere Abgeordneten wählen. Dabei ist eine Lehre der Corona-Pandemie, dass den Menschen ihre Gesundheit sehr wichtig ist. Dies sollte von Seiten der Politik bedacht werden.

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05.10.2020

Minister weitet nachweislich schlechte Regelung noch weiter aus

Sollen nun wieder Behandlungskapazitäten in den Krankenhäusern ohne Not verknappt werden – sogar mitten in der Pandemie?

Was treibt den Bundesgesundheitsminister, eine nachgewiesen schlechte Regelung nun auch noch enorm auszuweiten? Was treibt ihn, einen seit fast einem Jahr in seinem Ministerium vorliegenden, deutlich besseren Vorschlag zu ignorieren, obwohl dieser sogar aus der Konzertierten Aktion Pflege heraus beauftragt wurde? Also mit Zustimmung auch seines Ministeriums. Es geht um die Pflegepersonaluntergrenzen – extrem starr, bürokratisch und schädlich für die Patientenversorgung.

„Das Bundesgesundheitsministerium fällt mit der Verordnung für weitere Pflegepersonaluntergrenzen in eine Misstrauenskultur zurück, die den Krankenhäusern und ihren Mitarbeitern in keiner Weise gerecht wird. Und mit Patientensicherheit hat das wenig zu tun“, so VKD-Präsident Dr. Josef Düllings.

Die Krankenhäuser hätten in den vergangenen Monaten eine hohe Bereitschaft bewiesen, schnell im Sinne der Gesellschaft zu reagieren. Dies sei auch gelungen, weil die Regelung für die Untergrenzen ausgesetzt wurde. „Es ermöglichte uns in den Häusern, flexibel und eigenverantwortlich auf die neue Situation zu reagieren“, erklärt der VKD-Präsident.

Genau das – Flexibilität – ist auch das Ziel der vorgeschlagenen Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0), die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di und dem Deutschen Pflegerat (DPR) erarbeitet wurde und die nun im Ministerium „schmort“.

Dr. Düllings: „Unsere Position, die Position der Praktiker ist: Wir brauchen Flexibilität beim Einsatz des vorhandenen Personals. Über diesen Einsatz kann sachgerecht nur vor Ort, in den Kliniken, entschieden werden, denn die Situation ist nun einmal nicht überall gleich. Starre, bürokratische Regelungen, die alle Krankenhäuser über einen Kamm scheren, sind nicht praxistauglich und dienen schon gar nicht der Versorgungssicherheit. Gerade auch in der aktuellen Lage – die Pandemie nimmt offensichtlich wieder Fahrt auf – sehen wir die Ausweitung der Untergrenzen als falschen Weg, wenn es darum gehen soll, die Patientensicherheit zu erhöhen.“

Bisher galten die Pflegepersonaluntergrenzen für vier sensitive Bereiche der Krankenhäuser – die Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie. Nun sollen Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie und die Pädiatrie hinzukommen – flankiert immer von einem erheblichen Bürokratieschub. All diese Dinge sind aus Sicht des VKD überflüssig, da für die Pflege ohnehin Ist-Kosten-Finanzierung gilt und auch immer mehr Pflegekräfte eingestellt werden. „Wenn man aber Kapazitäten auf eine solche kalte Tour abbauen will, und diesen Verdacht haben wir, dann ist die Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen der richtige Weg. Denn die den Krankenhäusern geraubte Flexibilität führt dazu, dass Betten gesperrt und Stationen passager geschlossen werden müssen. Dann aber, Herr Minister, sollte man auch dazu stehen. Mehr Sicherheit für die Patienten kann man so jedenfalls nicht erreichen. Das Ärgerliche daran ist, dass die Kollateralschäden dieser politischen Entscheidungen kurze Zeit später ohne Selbstreflektion wieder den Krankenhäusern angelastet werden - aus meiner Sicht eine sehr unfaire Rollenverteilung. Man sollte sich einfach auch mal beraten lassen und nicht stur etwas durchdrücken, was am Ende nicht funktioniert“, so Dr. Düllings.

Die Untergrenzen waren Anfang 2019, wie jetzt erneut, gegen Einwände und berechtigte Kritik aus den Krankenhäusern durch Ministerverordnung in Kraft gesetzt worden. Die vorhersehbare Folge: Schon im ersten Halbjahr 2019 kam es zu einer erheblichen Verknappung von Behandlungskapazitäten. Krankenhäuser schlossen Intensivbetten oder sperrten sie, meldeten Bereiche zeitweise von der Notfallversorgung ab – weil ihnen ansonsten erhebliche Strafzahlungen drohten. Hatte die Bundesregierung nach den Erfahrungen der vergangenen Monate nicht gerade erkannt, wie wichtig die flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bürger ist? 

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30.09.2020

VKD-Newsletter - 40. KW 2020

Unsere aktuellen Themen:

  • MEDICA 2020 geht als `virtual.MEDICA´ an den Start - der VKD ist auch dabei!
  • VKD-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der VKD-Jahrestagung statt (26./27. April 2021 in Leipzig)
  • Pressemeldung: Notaufnahmen – der Trend kehrt sich gerade wieder um
  • "Krankenhauszukunftsgesetz - Kliniken sollten digitalisiert werden" - Dr. Josef Düllings im Gespräch mit Julius Stucke, Deutschlandfunk Kultur

MEDICA 2020 geht als `virtual.MEDICA´ an den Start - der VKD ist auch dabei!

Die MEDICA 2020 wird als die weltführende Informations- und Kommunikationsplattform für die Medizintechnik-Branche und den Zuliefererbereich der Medizintechnik-Industrie vom 16. – 19. November 2020 komplett im virtuellen Format stattfinden. Im Rahmen der `virtual.MEDICA´ erwartet die Entscheider aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft dann auf https://virtual.medica.de ein umfangreiches Angebot bestehend aus den drei zentralen Bereichen: `Conference Area´ (Konferenz- und Forenprogramm), `Exhibition Space´(Aussteller und Produktneuheiten) sowie `Networking Plaza´(Netzwerken/ Matchmaking).

Der VKD unterstützt die virtual.MEDICA als Medienpartner. Wir werden mit einem virtuellen Stand für Sie auf der MEDICA vertreten sein. Besuchen Sie uns gerne im Exhibition Space. Wir freuen uns auf Sie!

Der Vorstand des VKD hat sich am 25. September 2020 auf Grund der aktuellen Entwicklungen beraten und daraufhin beschlossen, dass die 104. VKD-Mitgliederversammlung im Rahmen der VKD-Jahrestagung - 26./27. April 2021 in Leipzig - erfolgen wird.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah über den Newsletter oder über www.vkd-online.de.

VKD-Jahrestagung 

Auf Grund von Corona konnte die 63. VKD-Jahrestagung nicht wie geplant am 27. und 28. April 2020 in Leipzig stattfinden. 

Der neue Termin steht nun fest. Bitte merken Sie sich bereits jetzt den 26. und 27. April 2021 vor. Die Jahrestagung wird im The Westin in Leipzig erfolgen. 

Im Rahmen der 63. VKD-Jahrestagung wird auch die 104. VKD-Mitgliederversammlung stattfinden.

Pressemeldung: Notaufnahmen – der Trend kehrt sich gerade wieder um Strukturveränderungen müssen die Versorgungsrealität berücksichtigen
VKD: Gesetzentwurf zur ambulanten Notfallversorgung muss jetzt dringend überarbeitet werden

Die Corona-Infektionszahlen steigen an. Die Erkältungs- und Grippewelle steht vor der Tür. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser füllen sich wieder. „Stehen wir erneut vor der Situation, wie sie noch vor Ausbruch der Pandemie bestanden hat – mit überfüllten Notaufnahmen, nur mühsam bis gar nicht funktionierender ambulanter Notfallversorgung im KV-Bereich und einem Gesetzentwurf, der nicht die Realität widerspiegelt?“ Das fragten sich in der heutigen Vorstandstagung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) die Chefs der VKD-Landesgruppen. Weiterlesen: https://www.vkd-online.de/?mnd_article=pressrelease3037575

"Krankenhauszukunftsgesetz - Kliniken sollten digitalisiert werden" 
- Dr. Josef Düllings im Gespräch mit Julius Stucke, Deutschlandfunk Kultur

Die deutschen Klinken sollen digitaler werden. Dafür beschloss der Bundestag das Krankenhauszukunftsgesetz. Für Dr. Josef Düllings ist das ein richtiger Schritt. Denn es gebe viel zu tun, vor allem bei der Digitalisierung.

Den Beitrag können Sie sich auf Deutschlandfunk Kultur anhören: https://www.deutschlandfunkkultur.de/krankenhauszukunftsgesetz-kliniken-sollen-digitalisiert.1008.de.html?dram:article_id=484358

Quelle: www.deutschlandfunkkultur.de, Interview, Beitrag vom 18.09.2020

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Über uns

Firmenporträt

Der VKD stellt sich vor:

In erster Linie sind wir ein Netzwerk für Krankenhausmanager. Darüber hinaus Ansprechpartner für Verbände, Medien und Politik.
Dabei geht es um Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen des
Gesundheitsmanagement.

Hierzu organisieren wir verschiedene Veranstaltungsformate auf
Bundes-, Landes- und Fachgruppenebene.

"Das Krankenhaus ist der Würde des kranken Menschen verpflichtet." 

Es ist seine Aufgabe, den wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen, die Humanität für den Patienten zu wahren und die Wirtschaftlichkeit bei qualitativen hochwertigen Leistungen zu sichern.

Wir unterstützen diese Ziele ohne eigenwirtschaftliche Interessen.

Seit 1903 nutzen wir das fundierte Praxiswissen und die Erfahrungen unserer Mitglieder, um im Sinne der Sache – einer bestmöglichen Gesundheitsversorgung der Menschen – Positives zu bewirken und sind damit weit mehr als ein Berufsverband.

Engagiert, positioniert und zukunftsorientiert setzten wir uns für eine bessere Patientenversorgung ein.

Dabei liegen unsere Prioritäten auf:

  • DIE BEDÜRFNISSE DER PATIENTEN ZUERST
  • EINE BESSERE VERNETZUNG DER LEISTUNGSANGEBOTE VOR ORT
  • WERTSCHÄTZUNG DER ARBEIT IM KRANKENHAUS
  • ANERKENNUNG UND FÖRDERUNG ALS ZUKUNFTSBRANCHE UND JOBMOTOR
  • EINE FAIRE FINANZIERUNG
  • DEN ABBAU VON BÜROKRATIE
  • EINE ZWECKENTSPRECHENDE MITTELVERWENDUNG
Wir vertreten mit rund 2.250 Mitgliedern das Management fast aller deutschen Krankenhäuser einschließlich der Rehabilitationskliniken, Pflegeeinrichtungen und psychiatrischen Einrichtungen. 

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1903